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Graf Nicola qualifizierte sich mit vier Siegen und einem gestellten Gang für den Schlussgang am Lichtmess- Schwinget in Gais. Nach 3 Minuten 30 musste er sich vom Büdner Youngster Müller Josias den Rücken abwischen lassen. Was für ein Start in die Saison 2026 für Graf Nicola. Am Samstag 7. Februar fand das Lichtmess – Schwinget in Gais statt. Unter den 111 Schwingern waren auch zwei Schaffhauser Schwinger am Start. Graf Nicola und Baumann Nico. Für Baumann Nico war das Schwingfest bereits nach 4 Gängen zu ende. Besser erging es Graf Nicola. Im ersten Gang stellte er gegen den Appenzeller Kranzer Bösch Mario. Danach folgten drei Siege in Folge mit jeweils der Höchst Note 10. Im vierten Gang konnte er gar den Appenzeller Teilverbandskranzer Wittenwiler Roman mit der Höchste Note auf den Rücken legen. Mit dieser hervorragenden Leistung qualifizierte sich Graf das erste Mal für einen Schlussgang bei den Aktiven. Dort gegenüber stand ihm der 20-jährige Müller Josias vom Schwingclub Heinzenberg. Beide hatten bereits einen ganzen Punkt Vorsprung auf ihre Verfolger. Im Schlussgang konnte Graf anfangs gut mithalten, wehrte immer wieder Angriffe seines Gegners ab, bis Müller nach gut 3Minuten entschlossen zu einem Kurz ansetzte, Graf kam zu Boden, mit nachdrücken am Boden, konnte sich anschliessend Müller Josias als Festsieger feiern lassen. Graf Nicola klassierte sich nach dem verlorenen Schlussgang den noch auf dem 2 Schlussrang. Ein gelungener Saison Auftakt für den Oberhallauer Graf Nicola. 📷 Sandra Graf An der Delegiertenversammlung des Nordostschweizer Schwingerverband (NOSV) vom 18. Januar in Waldstatt ist es zu bedeutenden personellen Veränderungen gekommen. Die Delegierten wählten Christian Heiss (Wilchingen), der bereits seit 2020 dem Vorstand angehörte, zum neuen Präsidenten des Verbandes. Er übernimmt das Amt vom Zürcher Rolf Lussi. Mit der Wahl von Christian Heiss stellt der Kanton Schaffhausen neu den Präsidenten des Nordostschweizer Schwingerverbandes. In seiner Antrittsrede dankte Heiss den Delegierten für das entgegengebrachte Vertrauen. Neu in den Vorstand gewählt wurde Petra Vollenweider (Marthalen) als Vertreterin vom Schaffhauser Kantonaler Schwingerverband. Sie übernimmt im NOSV-Vorstand das Amt der Protokoll- und Etatführerin. Schaffhausen zu dritten, Silvia Balloi (Volken) wird das Amt der Rechnungsrevisorin im NOSV übernehmen. Ein besonderer Höhepunkt der Versammlung war die Ehrung der sportlichen Erfolge: Alle neun eidgenössischen Kranzgewinner des NOSV waren persönlich anwesend darunter auch der Schaffhauser Vollenweider Jeremy, sie wurden auf der Bühne für ihre Leistungen geehrt. Der SH'KSV gratuliert den Gewählten herzlich und wünscht viel Erfolg und schöne Momente in den neuen Rollen. Möge es gelingen, Bewährtes mit Beständigkeit weiterzuführen und gleichzeitig mit Mut und einem Quäntchen Glück neue Wege zu beschreiten. Auf eine erfolgreiche Zukunft des NOSV.
Die Schaffhauser Schwingerfamilie traf sich am Sonntag 16. November zu ihrer Generalversammlung im Restaurant Gemeindehaus in Neunkirch. Deborah Schneckenburger führte durch ihre zweite Versammlung als Präsidentin und begrüßte 84 Anwesende. Nachwuchsschwinger Adrian Büher verlass seinen Bericht als Technischer Leiter Nachwuchs. Die Nachwuchsschwinger erkämpften sich in der Saison 2025 19 Auszeichnungen und 31 Zweige. Besonders zu erwähnen, Anja Wanner erkämpfte sich 6 Zweige, nur an einem Schwingfest musste sie ohne Auszeichnung nach Hause. Jahresmeister 2025 wurde Laurin Bachmann. Aktivschwinger Die Aktivschwinger erkämpften sich in diesem Jahr 9 Kränze, davon hat Vollenweider Jeremy 7 Kränze erkämpft. Am Südwestschweizer verpasste er den Kranzgewinn, ansonsten konnte er immer Kranzgeschmückt nach Hause reisen. Wanner Lorenz konnte in seinem ersten Jahr bei den Aktivschwingern bereits zwei Auszeichnungen erkämpfen. Schwingfester Sehr erfreuliche News gab es für die Schaffhauser Schwingfester 2026. So wird das Schaffhauser Frühlingsschwingfest am Ostermontag in Hemishofen stattfinden. Die beiden Kantonalen Schwingfester werden in der BBC Arena Schaffhausen stattfinden. Die Kadetten Schaffhausen (Handball) werden unser Fest organisieren. Auch für 2027 sind alle Anlässe vergeben, das Frühlingsschwingfest wird in Oberhallau durchgeführt, die Kantonalen Anlässe in Stammheim.
Der alle drei Jahre stattfindende Sportliche Grossanlass fand in diesem Jahr in Mollis statt. Im schönen Glarnerland trafen sich tausende Schwingbegeisterte Zuschauer. In der Temporär grössten Arena der Welt schauten sich 56500 Zuschauer während zwei Tagen den 274 Schwinger bei ihrer «Arbeit» zu. Zwei Schaffhauser Schwinger wurden vom Nordostschweizer Schwingerverband für das ESAF selektioniert. Für Winzeler Simon war es nach 2022 in Pratteln, die zweite Teilnahme an einem Eidgenössischen. Vollenweider Jeremy qualifizierte sich bereits 2016 in Estavayer, 2019 in Zug für das ESAF, 2022 konnte er verletzungsbedient nicht dabei sein.
Bereits am Freitag reisten die zwei Sportler mit ihrem technischen Leiter Christan Heiss nach Mollis. Ein zusammen Zug mit dem gesamten Team NOSV fand gegen Abend statt. Nach dem gemeinsamen Nachtessen, fuhren die Athleten via Shuttlebus ins Sportzentrum auf dem Kerenzerberg. Am Sonntagmorgen punkt 08.00 Uhr fand der Einmarsch statt. Jeder Teilverband betrat die Arena mit Musik die sie selber aussuchen konnten. Als Gastgebender Teilverband kamen das Team NOSV zum Schluss. Nach der Schweizerhymne begann, hörte man vom Speaker die berühmten Worte «Manne a Arbeit». Winzeler Simon startete mit einem gestellten Gang, nach 6 Minuten endete der Gang gegen den Innerschweizer Teilverbandskranzer Heinzer Benno gestellt. Vollenweider Jeremy gestaltete seinen ersten Gang gegen den Berner Oldie Luginbühl Hanspeter siegreich, mit seiner hervorragenden Bodenarbeit. Im zweiten Gang musste sich Winzeler den Rücken vom Innerschweizer Von Euw Lukas abwischen lassen. Gnägi Florian der Berner Eidgenosse fand kein Rezept gegen Vollenweider und dieser Gang endete gestellt. Winzeler Simon musste erneut gegen einen Innerschweizer Teilverbandskranzer ins Sägemehl, nach harzigen 7 Minuten endete sein 3 Gang gestellt. Noch schlechter erging es Vollenweider Jeremy, er verlor in der letzten Minute gegen den Nordwestschweizer Teilverbandskranzer Schmid Samuel. Für Winzeler war der vierte Gang wichtig, bei einem Sieg könnte er am Sonntag erneut in die Schwinghosen steigen und sein gesetztes Ziel erreichen. Aebersold Adrian der bald 22-Jährige Berner griff beherzt an, eine Zeitlang konnte Winzeler gut dagegenhalten. Leider endete der Gang zu Ungunsten von Winzeler, er musste als Verlierer vom Platz. 34.75 Punkten reichten dann leider nicht für ein weiterkommen. Somit war das ESAF für Winzeler Simon nach dem ersten Tag vorbei. Vollenweider stand im vierten Gang dem jungen Innerschweizer Grab Florian gegenüber, anfangs war es ein Abtasten der beiden Schwinger, immer wieder Griff Vollenweider an, bis er ihn schliesslich zu Boden brachte und mit überdrehen am Boden gewinnen konnte. Am Sonntagmorgen ging es dann für Vollenweider mit seinem 5 gang weiter. Der Gegner kein unbekannter für Vollenweider, Iseli Marco und er kennen sich vom Nationalturnen. Beherzt griff Jeremy an, im Wissen das es ein Sieg braucht. Er bracht Iseli zu Boden und beendete den Gang einmal mehr mit seiner guten Bodenarbeit. Noch vor der Mittagspause, nach dem Festakt, stand Vollenweider nochmals im Sägemehl gegen den Innerschweizer Theiler Nils. Aufs gut des Kampfrichters legte Vollenweider los, er bewegte den Gegner und verschaffe sich eine gute Ausgangslage für einen Plattwurf, dies gelang ihm und er konnte sich die Höchstnote 10 schreiben lassen im 6 Gang. Mit diesen zwei Siegen verschaffte sich Vollenweider eine gute Ausgangslage für die beiden Kranzausstich Gänge am Nachmittag, Dauer der letzten zwei Gänge war 8 Minuten. Im siebten Gang stand er dem Innerschweizer Schwergewicht Schurtenberger Sven gegenüber. Diesen Gang gab es 2023 bereits in Mollis, am Nordostschweizer Teilverbandsfest, als Vollenweider mit dem Sieg über Schurtenberger jubeln konnte. Dieses Duell am ESAF konnte Schurtenberger für sich entscheiden und Jeremy musste sich den Rücken abwischen lassen. Stefan Ettlin aus Kerns war der letzte Gegner am ESAF. Eine Art Revanche, 2019 standen die beiden in Grosswangen an den Schweizermeisterschaften im Nationalturnen im Schlussgang. Dort konnte Ettlin gewinnen. Vollenweider griff beherzt an, immer und immer wieder, kurz vor Schluss als der Kampfrichter bereits die letzte Minute angesagt hatte, ein letzter Angriff der zum Erfolg führte. Vollenweider gewinnt den entscheidenden Gang und wird so Neueidgenosse. Nach 2019 haben die Schaffhauser nun wieder einen Eidgenossen in ihren Reihen. Am Samstag ging es endlich los im Glarnerland mit dem ESAF. Die zwei Schaffhauser zeigten gute Schwingarbeit am ersten Tag. Pünktlich um 08.00 Uhr wurde es still in der riesigen Arena, die Schwinger traten an, zum Einmarsch. Als letzter Teilverband liefen die Nordostschweizer ein. Es folgte die Schweizerhymne. Als einer der ersten trat Winzeler Simon zu seinem ersten Gang an, nach 6 Minuten endete der Gang gegen den Innerschweizer Teilverbandskranzer Heinzer Benno gestellt. Vollenweider Jeremy musste im ersten Gang gegen den ältesten Teilnehmer antreten. Vollenweider griff beherzt an und konnte den starken Berner Teilverbandskranzer Luginbühl Hanspeter am Boden gewinnen. Im zweiten Gang musste sich Winzeler den Rücken vom Innerschweizer Von Euw Lukas abwischen lassen. Gnägi Florian der Berner Eidgenosse fand kein Rezept gegen Vollenweider und dieser Gang endete gestellt. Nach der Mittagspause drückte für einmal kurz die Sonne, leider nützte das den Schaffhausern nichts, Winzeler Simon musste erneut gegen einen Innerschweizer Teilverbandskranzer ins Sägemehl, nach harzigen 7 Minuten endete der Gang gestellt. Noch schlechter erging es Vollenweider Jeremy, er verlor in der letzten Minute gegen den Nordwestschweizer Teilverbandskranzer Schmid Samuel. Für Winzeler war der vierte Gang wichtig, bei einem Sieg könnte er am Sonntag erneut in die Schwinghosen steigen und sein gesetztes Ziel erreichen. Aebersold Adrian der bald 22-Jährige Berner griff beherzt an, eine Zeitlang konnte Winzeler gut dagegenhalten. Leider endete der Gang zu Ungunsten von Winzeler, er musste als Verlierer vom Platz. Vollenweider stand dem jungen Innerschweizer Grab Florian gegenüber, anfangs war es ein Abtasten der beiden Schwinger, immer wieder Griff Vollenweider an, bis er ihn schliesslich zu Boden brachte und mit überdrehen am Boden gewinnen konnte.
Wie bereiten sich die beiden Schaffhauser auf das strenge Wochenende vor:
Simon: Genug schlaf ist wichtig, etwas Bewegung, keine strengen Trainings mehr, eine Trainingseinheit auf dem Velo zu Hause, dem Körper Erholung gönnen aber auch nicht auf null herunter fahren, das ich die grösste Herausforderung. Jeremy: Seine Woche ist eher ruhig, er hat für dieses Mal, als Verbreitung eine Woche Ferien vor dem ESAF. Er hält seinen Körper am laufen mit leichtem Training, sonstige Unternehmungen und Zeit mit seiner Familie. Täglich einmal den Puls in die Höheschiessen lassen muss aber sein, sonst ist der Körper dann zu sehr im Ruhemodus. Christian Heiss der Technische Leiter bei den Schaffhausern Schwingern wird vor Ort sein, im Betreuerstab NOSV. Seine Erwartungen ans Fest und seine Schwinger. Christian: Persönlich freue ich mich sehr auf das ESAF im eigenen Teilverband, freue mich wenn das Team NOSV den Heimvorteil nutzen kann und den Königstitel hierbehalten kann und wenn es möglichst viele Kränze für den NOSV gibt. Es ist schön, dass wir mit Jeremy und Simon zwei Teilnehmer aus Schaffhausen haben. Sie haben sich die Teilnahme mit guten bis sehr guten Saisonleistungen verdient. Sie sollen aber die Qualifikation nicht als Höhepunkt sehen, sondern versuchen möglichst weit zu kommen und eventuell, um den Kranz zu schwingen. Wenn beide am Sonntag noch schwingen können, ist alles möglich. Sie sollen aber auch das Fest und die einmalige Stimmung geniessen. Beide Schwinger reisen am Freitag zusammen mit ihrem Technischen Leiter Christian Heiss nach Mollis. Pascal Gurtner steht als Kampfrichter in der Arena. Auch am ESAF im Einsatz sind Yves Bamert im Rechnungsbüro und Fabian Gisel der unsere Verbandsfahne tragen wird. Am Mittwochabend wurden unsere zwei ESAF Teilnehmer Jeremy und Simon vom Vorstand,Ehrenmitgliedern und weiteren Schwingerfreunden ans ESAF entsendet. Wir wünschen den beiden viel Erfolg und Freude in Mollis. Neben dieser Verabschiedung wurde auch unseren Verbandssponsoren für die Unterstützung gedankt. Neu haben wir eine Blache mit all unseren Verbandssponsoren. Vielen Dank für die grosszügige Unterstützung. |
